Ausstellung "Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr", Essen Ruhr Museum auf Zollverein, 27.3.-23.8.2015

Die Ausstellung befasst sich mit der Frühgeschichte des heutigen Ruhrgebiets von der Spätantike bis etwa in das 11. Jahrhundert. Neben Schmuck, Keramik und weiteren archäologischen Fundobjekten werden mehrere Objekte sakraler Schatzkunst, darunter ausgewählte Highlights der Goldschmiede- und Elfenbeinkunst ebenso wie Handschriften präsentiert. Eine Vielzahl der Exponate stammen aus der Domschatzkammer Essen sowie aus der Schatzkammer Essen-Werden.

Ausstellung "Sammlerglück. 100 Meisterwerke der Sammlung Marks-Thomée", Aachen Suermondt-Ludwig-Museum, 12.3.-21.6.2015

Die Ausstellung bietet einen einzigartigen Einblick in eine der bedeutendsten bürgerlichen Privatsammlungen Deutschlands, die neben herausragenden Werken der Malerei und Bildhauerei eine reiche Sammlung hochrangiger Objekte des Kunstgewerbes enthält - mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des Mittelalters und der Renaissance.

Der Fall Gurlitt – Was hat die Kunstgeschichte daraus gelernt? (Podiumsdiskussion des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker), Universitätsclub Bonn, 4.7.2014

Die vom Verband Deutscher Kunsthistoriker einberufene Tagung ging der Frage nach, welche Konsequenzen die Kunstgeschichte aus dem viel beachteten Fall Gurlitt ziehen sollte. Dabei standen Fragen der musealen Provenienzforschung und deren Organisation wie Finanzierung sowie Fragen der Ausbildung von Provenienzforschern vor allem auf universitärer Ebene im Fokuss der Diskussion.

Glaube in Bewegung (Heiligtumsfahrt Aachen 2014), Dom zu Aachen, 20.-29.6.2014

Unter dem Motto "Glaube in Bewegung" fand die diesjährige Aachener Heiligtumsfahrt statt. Den Pilgern wurden in der Chorhalle des Aachener Domes in Vitrinen die als Kleid Mariens, Enthauptungstuch Johannes des Täufers sowie als Lendentuch und Windeln Jesu Christi verehrten Reliquien zugänglich gemacht. Die Heiligtumsfahrt folgte dabei dem seit 1349 bestehenden siebenjährigen Turnus der Öffnung des Marienschreins und der Zeigung der in ihm bewahrten Reliquien, die Aachen im Mittelalter zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte nach Rom, Jerusalem und Santiago de Compostela machten.

Dem Himmel ein bisschen näher. Die Schatzkammer der Münsterkirche in Mönchengladbach, Städtisches Museum Schloss Rheydt, 29.9.2013-27.4.2014

In der Ausstellung auf Schloss Rheydt wurde erstmals umfassend und nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen der Schatz der Mönchengladbacher Münsterkirche der Öffentlichkeit präsentiert: Neben mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Schatzkunst - darunter zwei bemerkenswerte Leuchterstangen der Zeit um 1500 - vor allem zahlreiche Reliquiare aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, in denen der große Reliquienschatz der Benediktinermönche von St. Vitus bewahrt wird. Hierzu zählt auch der 1895 angefertigte Abendmahlsschrein, der eine als Tischtuch des Letzten Abendmahls verehrte Tuchreliquie enthält.

Barockisierung in Frauenstiften (Essener Forschungen zum Frauenstift), Katholische Akademie die Wolfsburg Mülheim, 8.11.-10.11.2013

Die diesjärige Tagung des Essener Arbeitskreises zur Erforschung der Frauenstifte war der Barockisierung und damit den tiefgreifenden Veränderungen gewidmet, die in den Frauenstiften seit dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts stattgefunden haben. Diese betrafen Architektur sowie Ausstattung gleichermaßen und konnten mit einer Änderung bestehender Bausubstanz und Ausstattungsensembles oder Neubau respektive Neuausstattung einhergehen. Dabei gilt es, die Umwandlung zahlreicher Gemeinschaften in protestantische Stifte zu berücksichtigen.

Generalversammlung der Görres-Gesellschaft, Sektion für Kunstgeschichte, Universität zu Tübingen, 28.9.-2.10.2013

Die Sektion Kunstgeschichte der diesjährigen Generalversammlung der Görres-Gesellschaft vereinte unter dem Rahmenthema "Kunst und Architektur der Zisterzienser - Neue Forschungen und Ergebnisse" sieben Beiträge zur Architektur der Zisterzienserabteikirchen in Marienfeld und Altenberg sowie süddeutscher Zisterzienserklöster des Spätmittelalters einerseits, sowie zu deren Ausstattung, Grablegen und Schriftkultur andererseits. Dem schloss sich als Ausblick ein Beitrag über die Bildausstattung südwestdeutscher Zisterzienserinnen-Kirchen im 18. Jahrhundert an.

2. Forum Kunst des Mittelalters: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, Universität zu Freiburg, 18.-21.9.2013

Nach dem Erfolg des ersten Forums Kunst des Mittelalters im Jahr 2011 in Halberstadt bot der Verein für Kunstwissenschaft auf einem weiteren Symposium in Freiburg wiederum die Gelegenheit zum Austausch über die Kunst des Mittelalters. Schwerpunkt diesmal war die Kunst des Spätmittelalters vor allem am Oberrhein. Demgegenüber gestatteten die Beiträge der 15 Sektionen sehr wohl auch einen Einblick in aktuelle Forschungen und Projekte über diesen engeren geographischen Rahmen hinaus, indem sie sich beispielsweise allgemeinen Fragestellungen wie den Rahmenbedingungen der Seidenweberei des Spätmittelalters oder dem Thema "Kult und Ausstattung der Liturgie" widmeten.

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